Earthbound The War against Gyigas!

Als Nachfolger des japanexklusiven Rollenspiels Mother schaffte Earthbound den Sprung in den Westen und sollte dort die RPG-Palette des SNES erweitern. Trotz gross angelegter Marketing-Kampagne unter dem etwas speziellen Motto „This game stinks“, welche auch Duftkärtchen in der Nintendo Power beinhaltete, konnten die hohen Erwartungen nicht annähernd erreicht werden: Lediglich rund 140’000 Exemplare wurden verkauft. Mit seinem comicartigen Grafikstil und der Tatsache, dass es nicht irgendwo in einer Fantasy-Welt in einer anderen Epoche, sondern in einer normalen Welt im heutigen Zeitalter stattfand, traf man Mitte der 90er nicht unbedingt den Nerv der Zielgruppe. Viel mehr war Earthbound seiner Zeit einfach voraus. In den folgenden Jahren entwickelte sich das Spiel immer mehr zum Geheimtipp, ehe teils ein richtiger Kult um den Titel gemacht wurde. Alleine für das Modul werden mittlerweile Preise von mehreren 100 Euro hingelegt, für komplette Varianten noch ein Vielfaches mehr. Doch was steckt da eigentlich drin?


Plattform: SNES
Genre: Rollenspiel
Hersteller: HAL / Ape
Publisher: Nintendo
Spieler: 1
Erschienen: 5. Juni 1995 (USA),
27. August 1994 (Japan)


Die Verpackung

Zugegeben, die Verpackung lässt jetzt nicht unbedingt auf ein spektakuläres Rollenspiel schliessen. Ein grosses, goldiges Wesen dominiert das Artwork auf dem Karton, der in der gemeinhin als Big Box bekannten Ausführung daherkommt. Ist es ein Roboter? Ein Astronaut? Oder einfach nur eine Statue? Zumindest braucht es so viel Platz, dass es vor der eigentlich für das Artwork reservierten Fläche steht und oben wie unten auch den schwarzen Rand verdeckt. Der Hintergrund wird in Form eines wirren Musters an verschiedenen Farben dargestellt. Immerhin gibt es noch ein wichtiges Detail: Im Visier des ominösen Geschöpfs spiegelt sich ein kleiner Junge, der dem goldenen Krieger ins Antlitz blickt und sich etwa in der Position des Betrachters befindet und damit diesen in die Haut des Knaben schlüpfen lässt.

Immerhin erfährt man auf der Rückseite ein wenig mehr über das Spiel: «GYIGAS INVASION!! BIZARRE ALIENS ROAM THE WORLD!!» Damit dürfte schon mal klar sein, was der Auslöser zum Abenteuer ist. Während die weiteren Ausführungen noch ein paar Details zur Story verraten, auf welche wir weiter unten eingehen, versprechen die in Gelb gehaltenen Punkte auch Kämpfe gegen hunderte Monster, Trips zu exotischen Destinationen wie Stonehenge und Deep Darkness und einen packend vollen Players Guide, welcher aber von Erklärungen der Witze absieht. Artworks der vier Helden zieren zusammen mit einem glupschäugigen Schlammhaufen mit ordentlichen Hauern den hinteren Teil der Verpackung und posieren zusammen mit 4 schicken Screenshots, die einen Ausblick auf verschiedene Locations geben.


Die Anleitung

Nun ja, Anleitung mag ja untertrieben sein, denn dem Spiel liegt ein echter Player’s Guide bei. Etwas, das in den USA im Gegensatz zu Europa durchaus Seltenheitswert hatte. Das 134 Seiten umfassende Werk führt euch nicht nur ins Spielgeschehen ein und macht euch mit allen Techniken vertraut, sondern erweist sich mit Levelkarten, Hinweisen und Item-Listen als wertvoller Begleiter.

Zu Beginn wird man ins Spielgeschehen eingeführt, die Hauptprotagonisten vorgestellt, mit der Steuerung vertraut gemacht und auch die wichtigsten Funktionen wie Speichern oder der Aufbau des Menüs erklärt. Ebenso wird der Ablauf der rundenbasierten Kämpfe erklärt, bevor man mit einigen Tipps ins Abenteuer geschickt wird.

Hier beginnt dann der Earthbound Travel Guide, der seinem Namen alle Ehre macht. Der Fokus liegt nicht nur auf der Komplettlösung, sondern er entpuppt sich als ein informativer und fantasievoll gestalteter Reiseratgeber. Zu jeder Ortschaft und jeder Gegend gibt es einen einleitenden Bericht in Form eines Reiseprospektes, der einem mit realen Fotos die hiesige Umgebung vorstellt und auf Must-Sees der Ortschaft hinweist. Ebenso bietet der Guide Auszügen aus lokalen Tageszeitungen, in welchem ihr die neuesten Gerüchte und Ereignisse nachlesen könnt. Und natürlich werdet ihr auch mit den üblichen Elementen einer Komplettlösung verwöhnt. So gibt es übersichtliche Karten zu allen Gebieten inklusive aller verborgener Items. Vor zu wird euch beschrieben, was als nächstes zu tun ist, auch zu kleinen Sidequests gibt es stets Hinweisen. Wer gerne Shoppen geht, der findet auch Listen mit allen verfügbaren Items und den zugehörigen Preisen zu jeder Einkaufsmöglichkeit. Auch zu den örtlichen Widersachern gibt es Tipps und Informationen. Die Artworks der Gegner wie auch weiterer Charaktere sind dabei im herrlichen Knete-Look gehalten. Zu grösseren Kämpfen gibt es entsprechend auch etwas mehr Tipps, wie ihr diese siegreich gestaltet.

Am Ende des Guides gibt es Listen mit allen Waffen, Items und auch PSI-Kräften. Habt ihr mal ein Item gefunden, dessen Verwendungszweck sich euch nicht gleich offenbart, wird euch hier geholfen. Zum Abschluss des Guides bietet dieser noch 6 der bereits erwähnten Duftkarten. Selbst nach fast 25 Jahren sind diese bei meinem Exemplar noch voll im Takt. Ein Kratzen an der gekennzeichneten Stelle offenbart den versteckten Duft. So riecht der Pilz oben mittig tatsächlich nach Champignons, während der feurige Carbon Dog oben links nach verbranntem Knoblauch riecht, der Maulwurf rechts offenbart sich als frisch, fast ein wenig minzig. Das Äffchen unten links duftet nach Bananen, Ness ähnlich wie das Hündchen nach verbranntem Zeugs, aber nicht so intensiv. Und die Karte unten rechts ist völlig undefinierbar:

Der Player’s Guide kann übrigens kostenlos auf der offiziellen Nintendo-Website downgeloadet werden:


Das Spiel

Ausserhalb der friedlichen Kleinstadt Onett in Eagleland lebt ein Junge namens Ness mit seiner Familie. Als er eines Nachts von einem lauten Knall und folgenden Polizeisirenen aus dem Schlaf gerissen wird, geht er nach draussen um zu sehen was vorgefallen ist. Vorbeigeschlängelt an verschiedenen Polizisten, stellt er auf einem nahegelegenen Hügel fest, dass hier soeben ein Meteorit eingeschlagen hat. Aufgrund Polizeisperren – in Onett recht verbreitet, wie man später feststellt – können Ness und Nachbarsjunge Pokey, der ebenfalls nach draussen ging, nicht näher an die Einschlagstelle ran. Nachdem Ness wieder nach Hause in sein Bett kroch, klopfte es später an der Tür. Es war erneut Pokey, der seinen kleinen Bruder Pikey vermisste. Zusammen machen sie sich auf die Suche und werden dabei auf einmal von allerlei Tieren attackiert. Sie finden den Vermissten schlafend in der Nähe des nun unbewachten Meteorits, also plötzlich ein Wesen aus den Strahlen des Weltraumbrockens emporstieg. Es handelt sich dabei um eine Biene, die sich BuzzBuzz nennt. Sie erzählt Ness, dass sie aus der Zukunft stamme, wo die Welt vom kosmischen Zerstörer Giygas beherrscht wird und sieht in Ness die Hoffnung, die Welt vor dieser düsteren Zukunft zu bewahren und überreicht ihm den Soundstone, mit welchem er Melodien von 8 heiligen Stätten vereinigen soll, um so die Erde retten zu können.

Dies ist der Beginn von Ness’ grossem Abenteuer. Sein erstes Ziel ist die angesprochene Kleinstadt Onett. Wie in weiteren folgenden Ortschaften (teils in etwas anderer Form) kann sich Ness im lokalen Drugstore mit Items eindecken und Ausrüstungsgegenstände kaufen. In Burger- oder Pizza-Läden kann er sich mit Leckereien eindecken, während das Hotel der Überholung dient. Im Krankenhaus können Statuseigenschaften oder Bewusstlosigkeit geheilt werden. Und weiter gibt es natürlich zahlreiche Personen, welche angequatscht werden können und einem je nach dem auch Weiterhelfen oder einfach für ulkige Kommentare sorgen. So sammelt ihr Informationen und Items, die euch bei eurer Mission voranschreiten lassen. Gespeichert wird jeweils durch einen Telefonanruf beim Vater, der euch zugleich auch das erarbeitete Geld auf euer Konto überweist. An Geldautomaten könnt ihr dann jeweils den benötigen Betrag für eure Einkäufe abheben.

Unter den vielen Personen, die ihr kennenlernt, befinden sich auch die Kids Paula, Jeff und Poo, welche sich im Verlauf des Abenteuers Ness anschliessen und ihn auf seiner Reise unterstützen. Jeder von ihnen besitzt eigene Fähigkeiten, die vor allem in den Kämpfen zum Tragen kommen. Wie in Rollenspielen üblich, werdet ihr des Öfteren rundenbasierte Auseinandersetzungen mit Giygas-Jüngern haben. Dabei handelt es sich aber nicht um Zufallskämpfe, sondern die Gegner sind alle zuvor auf der Karte sichtbar. Je nachdem wie ihr in den Kampf angeht (beispielsweise Attacke von hinten) startet dieser mit einem Vorteil für euch oder den Gegner. Seid ihr stark genug, wird der Gegner besiegt ohne überhaupt in den Kampfbildschirm zu gelangen. Neben normalen Attacken mit ihren üblichen Waffen (Baseball-Schläger bei Ness, Pfannen bei Paula und Pistolen bei Jeff, oder YoYos für jedermann), die bei einem Volltreffer mit einem knackigen SMASH untermalt werden, besitzen alle – mit Ausnahme von Jeff – die Fähigkeit PSI-Attacken einzusetzen. In anderen RPGs als Magie bezeichnet, vollführt ihr hiermit Element oder Status-Angriffe auf die Gegnerschaft oder heilt und verbessert Werte eurer eigenen Truppe. Allerdings kosten diese jeweils sogenannte PPs. Jeff hingegen ist trotz fehlender PSI-Fähigkeit ein starker Mitkämpfer, er kann auf zahlreiche Items zurückgreifen, die mit denen er in den Gefechten ordentlich Schaden anrichten kann. Zusätzlich kann er Gegner analysieren und Auskunft über deren Statuswerte sowie Schwachpunkte liefern. Paula kann zusätzliche Gebete sprechen, was zu positiven (HP- oder PP-Auffüllen) wie auch negativen (Statusveränderungen) Ergebnissen führen kann. Und last but not least kann sich Poo durch seine Mirror-Funktion in einen Gegner versetzen und dessen Fähigkeiten kopieren.

Der Kampfbildschirm sieht auf den ersten Blick etwas unspektakulär aus. Eure Helden sind nicht im Bild, lediglich die Gegner vor einem Hintergrund mit psychedelischen Mustern und Farben. PSI-Attacken werden effektvoll in Szene gesetzt, ansonsten werden die wichtigen Informationen zum Kampfablauf in einer Textbox wiedergegeben. Jedes Partymitglied verfügt über eine eigene Box mit den wichtigsten Infos zu HPs, PPs und aktuellem Status. Wird eine Figur attackiert, so rattert der Zähler mit der Energie langsam hinunter. Dieses Detail erlaubt einige taktische Spielereien. Fügt euch ein Gegner mit einem Angriff «mortal Damage» zu, beginnt die Anzeige Richtung 0 hinunterzuzählen. Könnt ihr schnell genug ein HP-spendendes Item oder einen Lifeup-PSI-Spruch einsetzen, wird der Zähler gestoppt und läuft je nach Anzahl erfrischter HPs fortan in die entgegengesetzte Richtung. Hab ihr Mal keinen Bock auf einen Kampf, schaltet einfach in den Auto-Modus, und die Kämpfe werden automatisch vom Computer bestritten.

Die Aufgaben, Charaktere und Orte welche Ness und seine Freunde auf der Rettungsmission antreffen, sind so zahlreich wie vielfältig. Ihr verhelft einer klammen Band zur Fortführung ihrer Tour, besucht eine Stadt, die von Zombies heimgesucht wird, lüftet das Geheimnis von Stonehenge,erlöst ein Dorf von einer Sekte, welche die Farbe Blau verehrt, dealt auf dem Hehlermarkt mit zwielichtigen Gestalten, trefft in der Wüste auf einen Mann, der sich selber in einen Dungeon umgebaut hat, oder kämpft euch in der äusserst skurrilen Stadt Moonside mit dem Fakt ab, dass hier Yes und No umgekehrte Bedeutung haben – nur um einige wenige Beispiele zu nennen. Auch die Gegnerschaft passt da bestens dazu. Ihr kämpft gegen New Age Retro Hippies, Zapfsäulen, schlecht gelaunte Taxis, Annoying Old Party Men, Verkehrsschilder oder einfach einen grossen Haufen Kotze.

Wie man bemerkt, macht auch der Humor einen grossen Teil des Spielspasses aus. Immer wieder gibt es Situationen die für den einen oder anderen Lacher gut sind. Selbst die ganzen Figuren in den Städten haben immer wieder witzige Geschichten auf Lager. Wo bei anderen Spielen die Interaktion mit NPCs zur mühsamen Pflicht wird, hofft man bei Earthbound eher darauf bloss nichts zu verpassen. Bestens unterstützt wird das Spielerlebnis von der herrlich comicartigen Optik, die perfekt zum Geschehen passt. Auch der Soundtrack erweist sich als sehr vielfältig. Von munteren, fröhlichen Tracks wie in den Drugstores, über rockige E-Gitarren-Einlagen bis hin zu düsteren oder melancholischen Melodien wird die ganze Bandbreite genutzt. Spielerisch gibt es kaum etwas auszusetzen, Earthbound überzeugt auf der ganzen Bandbreite. Über die einzigen kleinen Schwächen – das zu kleine Iteminventar und die teils mühsamen Wiederbelebungsmassnahmen der gefallenen Partymitglieder – kann man locker hinwegsehen.

Earthbound ist ein einzigartiges Stück Software in der SNES-Bibliothek. Ein ungemein charmantes Abenteuer mit effektivem Kampf-System, sympathischen Charakteren, einer grandiosen Story voller Überraschungen und einer grossen Portion Humor lassen das Meisterwerk aus der breiten Masse herausstechen und ist jedem empfohlen, der sich auch nur ein bisschen für RPGs interessiert.


Seppatoni & Earthbound

Meine erste Begegnung mit Earthbound hatte ich dank der TOTAL!, wo Nintendos RPG als Import-Titel getestet und mit einer tollen 2+ ausgezeichnet wurde. Für viel Beachtung meinerseits konnte dies aber nicht sorgen, erst wesentlich später wurde ich wieder auf das Spiel aufmerksam, als es vermehrt als Geheimtipp gehandeldet wurde. Und als in den USA auf Ebay ein komplettes Spiel auftauchte, fackelte ich nicht lange und schlug für ca. 50 Dollar zu.

Bei Erhalt zog erst Mal der grandiose Spieleberater meine Aufmerksamkeit auf sich, inklusive der oben erwähnten Duftkärtchen. Das Spiel selber musste noch warten, erst einige Zeit später unternahm ich meinen ersten Ausflug nach Eagleland. Dieser führte mich allerdings noch nicht allzu weit. In einer Höhle wenige Stunden nach Beginn kam ich nicht weiter und auch meine Aufmerksamkeit orientierte sich schnell wieder an einem anderen Titel. Dennoch blieb Earthbound auf meiner ToDo-Liste. Geplant war, dass ich erst mal Earthbound Zero auf dem NES durchspiele, bevor ich mich dem SNES-Titel annehme und später auch den dritten Teil auf dem GBA angehen werden.

Doch es kam etwas anders. In der Nintendofans.de-Spielerunde wurde der Titel für den Januar 2019 ausgelost. In Kombination mit den Weihnachtsferien eine perfekte Möglichkeit den Titel endlich mal durchzuspielen. Diesmal konnte es mich auch direkt von Beginn an packen und liess mich bis zum Ende nicht mehr los. Die Begegnungen mit den zahlreichen schrägen bis liebenswerten Charakteren – die mich irgendwie an die Peanuts erinnern – zaubern immer wieder ein Lächeln aufs Gesicht, die zu Beginn noch relativ simplen Kämpfe zeigen schnell auch weitere Facetten und verlangen geschickte Taktik. Mit wachsender Party wachsen auch die Vorgehensmöglichkeiten in den Kämpfen. Generell habe ich zu Beginn eine packende Hintergrundmusik während den Battles oder auch die Darstellung der Charaktere vermisst, aber nach kurzer Zeit hat man sich daran gewöhnt, und die teils schräge oder untypisch anmutende Musik passt eigentlich perfekt zu diesem etwas anderen RPG.

Stets begleitet hat mich auf diesem Abenteuer auch der Players Guide. Bevor es in einen neuen Abschnitt ging habe ich mir dort den «Werbeprospekt» für den nächsten Schauplatz angeschaut, nach dem Besuch ein Blick in den Guide um zu sehen, was ich so alles verpasst hatte und ggf. noch nachholen konnte. Und an wenigen Stellen war ich dann aber auch tatsächlich um den einen oder andere Tipp froh, um weiter voranzukommen.

So erfuhr ich dadurch vom Sword of Kings, der einzigen Waffe, mit welcher Poo ausgerüstet werden kann, die ihn auch stärker macht. Der Haken dabei: Wie so manche starke Waffe ist auch diese nur als Drop eines Gegners zu erhalten, in diesem Fall vom goldenen Starman Super. Die Chance steht bei 1/128. Also dachte ich, dass ich mir hier mal die Zeit nehme und ein paar von den Dingern platt mache. Dank Instant-Win bei entsprechender Party-Stärke sollte das ja relativ fix gehen. Nach fast 2 Stunden und weit über 200 besiegten Starmen Super, und immer noch ohne Schwert, las ich in einem Earthbound-Forum, dass einer 4 Stunden benötigte um und damit noch bei den schnelleren war. Also direkt die Übung abgebrochen und mich wieder dem Mainplot gewidmet. Netter Nebeneffekt war, dass meine Truppe dadurch ordentlich hochgelevelt wurde und ich bestens gerüstet für die folgenden schweren Aufgaben war.

Einige Stunden später – und umso manches eindrückliche Erlebnis reicher – stand das grosse Finale gegen Gyigas an. Noch immer unklar, wer oder was sich hinter diesem Ausdruck verbirgt. Aber es sollte einer der speziellsten Endbosse eines RPGs werden, die ich bislang gesehen habe. Beim ersten Anlauf bin ich gescheitert – sämtliche HP und PP auffüllenden waren verbraucht, nur noch Ness lebte und wehrte sich tapfer gegen die unzerstörbar scheinende Macht. Erst ein Blick in den Guide offenbarte mir, wie der Kampf siegreich zu gestalten war. Mit diesem Wissen war das grosse Finale dann relativ schnell gewonnen und der interaktive Abspann rundet das famose Spielerlebnis stilvoll ab. Und damit ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis ich mit der Fortsetzung Mother 3 widmen werde.

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