NCON 6 Teil 1: Auf zur NCON!

Auch 2021 hat die COVID19-Pandemie die Welt nach wie vor fest im Griff. Wenig überraschend wird daher – wie bereits im Vorjahr – auf eine Durchführung der NCON in gewohntem Rahmen verzichtet. Mit der NCONLINE ’21 wird immerhin ein hübsches Alternativprogramm geboten. Das hält uns allerdings nicht davon ab, auch in diesem Jahr einen Blick in die Vergangenheit zu werfen. Diesmal widmen wir uns der sechsten Ausgabe der Nintendo Convention.

Vorbereitung

Bereits lange im Voraus strichen sich Nintendo-Fans das Wochenende vom 13. – 15. April 2007 dick im Kalender an: Die sechste Ausgabe der NCON stand auf dem Programm! Aufgrund einer Kommunikationspanne erfuhren Abonnenten des N-ZONE-Newsletters bereits vor offizieller Bekanntgabe vom Veranstaltungstermin. Eine versöhnliche Entschuldigung erfolgte am 13.02.2007 mit der Einladung für die Mitgliederversammlung, während noch am späteren Abend desselben Tages die Website zur NCON 6 und damit auch die Anmeldemöglichkeit für Vereinsmitglieder aufgeschaltet wurde.

Der Aufbau der Seite war dabei dem Wii-Systemmenü nachempfunden. Im News-Kanal gab es die aktuellsten Infos, der Teilnehmerkanal verriet die bisherigen Anmeldungen und im Support-Kanals konnte man die Liste der Sponsoren einsehen. Auch das Logo der NCON 6 orientierte sich ganz am Schriftzug der Wii-Konsole (inkl. umgedrehter Sechs).

Am 14.02.2007 – wohl übermannt von den Gefühlen an diesem Valentinstag – tätigte ich dann auch meine Anmeldung für die NCON 6. Wie im Vorjahr gab es auch diesmal wieder eine Checkcard, die in ausgedruckter Form an die Veranstaltung mitgebracht werden musste. Erstmals war in diesem Jahr die NCON ausschliesslich für Besucher ab 18 Jahren zugänglich. Damit gehörte der abgetrennte Ab-18-Bereich der Vergangenheit an. Im Gegenzug mussten Teilnehmer wie das heutige Vorstandsmitglied Oliversum, der als 16-jähriger noch auf der NCON V dabei war, für die 2007er Ausgabe verzichten.

Zwei Wochen nach Start der Anmeldungen wurde bekannt gegeben, dass die verfügbaren Teilnehmerplätze bereits zur Hälfte ausgebucht waren. Trotzdem wurde auch weiterhin fleissig Werbung gemacht. Wie im Jahr davor kam die NCON erneut in den Genuss von TV-Präsenz. Im neuen GIGA-Format „Wii-Motion“ erzählte Mitorganisator Simon aka Shiek Katzenwald über die bevorstehende NCON und durfte ausserdem sein Können in Kororinpa für Wii unter Beweis stellen. Für die März-Ausgabe der N-Zone gewährte er einen Blick hinter die Kulissen, als kleines Leckerli gab es zusätzlich einen Gutschein für einen um 1 Euro ermässigten Eintritt.

Anreise

Auch für die NCON 6 spannten wir Schweizer wieder zusammen, um gemeinsam nach Bad Münstereifel zu reisen. Neben meiner Wenigkeit war auch Son-Gohan mit von der Partie, Joris musste jedoch erstmals verzichten. Dafür gesellte sich mit Nick ein neues Gesicht zur Schweizer Delegation. Wie ein Grossteil der NCON-Teilnehmer lernten auch wir uns über Nintendofans.de kennen.

Am Freitag, den 13. April, stand also die Abreise auf dem Plan. Doch kurz davor gab es noch eine Schock-Nachricht: Son-Gohan musste leider kurzfristig absagen! Nachdem das erstmal verdaut war, ging die Reise für mich so früh los wie noch nie. Es stand nämlich nicht die übliche Route via Sargans auf dem Plan. Da an just diesem Tag noch meine berufliche Weiterbildung anstand, wollte ich dort zumindest den Stoff am Vormittag noch mitnehmen.

Also reiste ich bereits ab Oberriet mit meiner vollgestopften Tasche mit Käsemuster nach Winterthur, wo die verdutzten Mitschüler und Dozenten sich über mein Gepäck wunderten. Der Hinweis, dass dort nur meine Zusammenfassungen enthalten sind, nahm mir wohl keiner ab. Am Mittag brach ich dann mitsamt meinen Schulunterlagen auf zur NCON und traf später auf meinen Reisekameraden Nick. Zu zweit machten wir uns via Basel auf den Weg in den nicht ganz so hohen Norden.

Im ICE angelangt wurde unsere vergnügliche Mario Kart DS-Partie direkt mal etwas eingeschränkt, als uns eine Dame darauf aufmerksam machte, dass wir unsere Plätze im Ruheabteil reserviert hatten. Nun ja, stellten wir die Beschallung halt auf Kopfhörer um. Nach der Ankunft in Köln widmeten wir uns erstmal der Verpflegung und nahmen den Burger King am Bahnhof ins Visier, bevor es dann via Euskirchen vorbei an der Zuckerfabrik weiter nach Bad Münstereifel ging.

Nach dem obligatorischen Fussmarsch durch das Städtchen fand man sich auch bald in den heiligen Hallen des St. Angela Gymnasiums wieder. Bei unserer Ankunft machte sich dann bei einigen Teilnehmern Erleichterung breit: Nach Gohans Absage wurde bereits vermutet, dass wir die Reise ebenfalls nicht antreten würden. Dem war zum Glück nicht so, also wurde munter geherzt und begrüsst und die NCON konnte beginnen.

Was uns dort alles erwartete, erfahrt ihr im zweiten Teil.

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